Magnesiummangel erkennen: Warnsignale des Körpers und was du tun kannst
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Magnesiummangel erkennen: Warnsignale des Körpers und was du tun kannst
Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe für unseren Organismus. Er ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt – von der Energiegewinnung bis zur Muskelfunktion. Dennoch bleibt ein Mangel oft lange unbemerkt, da die Symptome schleichend auftreten können. Auch auf die Psyche kann sich zu wenig Magnesium bemerkbar machen.
Magnesiummangel: Mögliche Anzeichen einer Unterversorgung
Eine Unterversorgung mit Magnesium kann sich bei jedem Menschen unterschiedlich äußern. Da Magnesium maßgeblich an der Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln beteiligt ist, betreffen erste Anzeichen oft muskuläre Symptome und das Nervensystem.
Häufige Anzeichen im Überblick:
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Muskelzucken und Wadenkrämpfe: Besonders nächtliche Muskel- und Wadenkrämpfe oder ein leichtes Zittern der Augenlider können auf zu wenig Magnesium hindeuten.
Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei.*
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Erschöpfung und Müdigkeit: Da Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt*, fühlen sich Betroffene bei einem Defizit oft antriebslos.
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Innere Unruhe: Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.* Ein Mangel kann sich durch Nervosität, innere Unruhe oder Schlafstörungen bemerkbar machen.
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Verspannungen: Hartnäckige Nacken- oder Rückenverspannungen können ebenfalls auf ein Defizit hindeuten.
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Herz und Kreislauf: In schweren Fällen können auch Herzrhythmusstörungen, ein erhöhter Blutdruck oder sogar Krampfanfälle im Zusammenhang mit einem ausgeprägten Mangel stehen.
Wichtig: Diese Anzeichen können viele Ursachen und Symptome haben. Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung.
Ursachen und Symptome: Wie entsteht ein Magnesiummangel?
Ein Magnesiummangel entsteht oft, wenn über die Nahrung zu wenig Magnesium aufgenommen wird oder der Bedarf erhöht ist. Auch eine einseitige ausgewogene Ernährung, starker Schwitzverlust oder bestimmte Lebensphasen können dazu beitragen, dass der Körper nicht ausreichend versorgt ist.
Magnesium steckt vor allem in magnesiumreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, grünem Gemüse und Vollkornbrot. Wer dauerhaft zu wenig magnesiumreiche Lebensmittel isst, kann langfristig einen Mangel entwickeln.
Eine Unterversorgung bleibt manchmal unbemerkt, weil sich die Beschwerden langsam aufbauen. Deshalb lohnt es sich, typische muskuläre Symptome und Veränderungen auf die Psyche im Blick zu behalten.
Gezielte Gegenmaßnahmen: So füllst du deine Speicher wieder auf
Wenn du vermutest, unter einer Magnesium-Unterversorgung zu leiden, ist der erste Schritt eine gezielte Anpassung der Ernährung oder gegebenenfalls eine Supplementierung.
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Magnesiumreiche Lebensmittel: Integriere verstärkt Vollkornprodukte, Nüsse (besonders Cashews und Mandeln), Saaten (Kürbiskerne) und Hülsenfrüchte in deinen Speiseplan. Auch Vollkornbrot kann ein sinnvoller Baustein sein.
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Über die Nahrung und Bioverfügbarkeit achten: Der Körper kann Magnesium besonders gut aufnehmen, wenn es in organischen Verbindungen wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat vorliegt.
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Ärztliche Abklärung: Bei langanhaltenden Beschwerden ist ein Bluttest beim Arzt ratsam, um den exakten Status von Magnesium im Blut zu bestimmen und andere Ursachen auszuschließen.
*Zugelassene EU Health Claims gemäß HCVO (EG) Nr. 1924/2006. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil.