Ashwagandha: Was steckt hinter der berühmten Wurzel?
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Was ist Ashwagandha? Die berühmte Wurzel erklärt
Ashwagandha (Withania somnifera) gehört zu den bekanntesten Pflanzen der ayurvedischen Überlieferung und wird seit Jahrhunderten in Südasien kultiviert. In den letzten Jahren ist die Wurzel auch in Europa zunehmend in den Fokus der Ernährungswissenschaft gerückt. Doch was steckt wirklich dahinter?
Was ist Ashwagandha?
Ashwagandha ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die Pflanze aus der Familie ist auch unter dem botanischen Namen Withania somnifera bekannt. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet sinngemäß „Pferdekraft“ – ein Hinweis auf die traditionelle Bedeutung der Pflanze. Die Wurzel enthält eine Reihe von Inhaltsstoffen, darunter sogenannte Withanolide, die Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen sind.
Traditionelle Nutzung und Herkunft
In der ayurvedischen Lehre wird Ashwagandha traditionell als vielseitige Wurzel beschrieben. Vor allem die Wurzel wird genutzt, während Blätter und andere Pflanzenteile ein anderes Inhaltsstoffprofil aufweisen können. Die Pflanze stammt aus trockenen Regionen Asiens und wird heute in verschiedenen Ländern angebaut.
Was sagt die Wissenschaft?
Ashwagandha ist kein zugelassenes Arzneimittel und für Ashwagandha-Extrakte existieren derzeit keine durch die EU-Behörden (EFSA) genehmigten Health Claims gemäß der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006. Das bedeutet: Aussagen über konkrete gesundheitliche Wirkungen dürfen in der EU nicht auf Produkten oder in der Werbung gemacht werden.
Dennoch ist Ashwagandha als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland und der EU legal erhältlich und wird von vielen Menschen als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils geschätzt.
Wirkung, Nebenwirkungen und Verträglichkeit
Zu Ashwagandha wird häufig im Zusammenhang mit Stress, Schlaf oder allgemeinem Wohlbefinden recherchiert. Wichtig ist jedoch: Solche Effekte sind wissenschaftlich nicht als gesundheitsbezogene Wirkung für Lebensmittel zugelassen. Gleichzeitig kann die Verträglichkeit individuell unterschiedlich sein.
Zu möglichen Nebenwirkungen können je nach Produkt und Person unter anderem Magen-Darm-Beschwerden gehören. Wer schwanger ist, stillt, Medikamente einnimmt oder eine Erkrankung hat, sollte vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
Worauf kommt es bei der Qualität an?
Nicht alle Ashwagandha-Produkte sind gleich. Entscheidend sind:
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Withanolid-Gehalt: Standardisierte Extrakte geben den Withanolid-Anteil an – ein Hinweis auf die Konzentration der Pflanzeninhaltsstoffe
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Verwendeter Pflanzenteil: Traditionell wird die Wurzel verwendet;
Blätterextrakte haben ein anderes Profil
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Herkunft und Kontrolle: Produkte aus kontrolliertem Anbau mit Zertifizierung (z.
B. Bio) bieten mehr Transparenz
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Reinheit: Keine unnötigen Füllstoffe, Trennmittel oder künstliche Zusätze
Ashwagandha im Alltag
Ashwagandha wird typischerweise als Kapsel oder Pulver eingenommen. Die Dosierung kann je nach Produkt, Extrakt und Empfehlung des Herstellers variieren; deshalb sollten die Angaben auf dem Etikett beachtet werden. Als Nahrungsergänzungsmittel ist es kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Bei Fragen zur persönlichen Eignung empfiehlt sich die Rücksprache mit einer ärztlichen oder ernährungsberatenden Fachkraft.
Fazit
Ashwagandha ist eine faszinierende Pflanze mit langer Überlieferungsgeschichte und wachsendem wissenschaftlichem Interesse. Wer Ashwagandha als Nahrungsergänzung nutzen möchte, sollte auf standardisierte Extrakte, transparente Herkunft und höchste Reinheit achten – Werte, die bei Jennifer Frey an erster Stelle stehen.